Archiv Sonderausstellungen

25.02.2014 - 10.01.2016

FROZEN STORIES

Gletscherfunde aus den Alpen

Der Klimawandel hat auch eine archäologische Seite. Er bringt zu Tage, was für lange Zeit im Gletschereis verborgen war. Ötzi ist nicht der einzige Glücksfund der letzten Jahrzehnte. Viele weitere Objekte sind aufgetaut und erzählen uns spannende Geschichten aus der Vergangenheit. Und mit jedem neuen Fund stellt sich die Frage: Was trieb die Menschen über Jahrtausende auf die Gletscher?

22.01.2013 - 19.01.2014

mysteriX

Rätselhafte Funde aus Südtirol

Sieben einzigartige archäologische Funde von der Urgeschichte bis zur Römerzeit stellen die Forschung vor ein Rätsel: Wie wurden sie verwendet? Was bedeuten sie?

01.03.2011 - 13.01.2013

Ötzi²°

Life. Science. Fiction. Reality

Zum 20. Jahrestag der Auffindung von Ötzi widmete das Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen dem Mann aus dem Eis die Sonderausstellung Ötzi20. Zur Ausstellungseröffnung stellte das Südtiroler Archäologiemuseum der Öffentlichkeit auch die neue Rekonstruktion von Ötzi vor.

10.03.2009 - 25.10.2009

MUMIEN

Der Traum vom ewigen Leben

Mit über 60 Mumien, zahlreichen Begleitfunden und wertvollen Grabbeigaben bot die Ausstellung MUMIEN. Der Traum vom ewigen Leben faszinierende Einblicke in das weltweite Phänomen der Mumifizierung. Die BesucherInnen begaben sich auf eine Reise durch verschiedene Naturräume und Kulturen – von der Epoche der Dinosaurier bis in die heutige Zeit. Ötzi, der Mann aus dem Eis, ist – als eine der weltweit bedeutendsten Mumien – das Herzstück dieser Sonderausstellung. Die Ausstellung MUMIEN. Der Traum vom ewigen Leben wurde von den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim konzipiert und inhaltlich neu für die Schau im Südtiroler Archäologiemuseum überarbeitet.

22.01.2008 - 18.05.2008

Hautzeichen

Über die Haut kommunizieren

Ausgehend von den über 50 Tätowierungen am Mann aus dem Eis zeigte die Ausstellung Beispiele von Narbenschmuck, Körperbemalungen und Tätowierungen aus verschiedenen Kulturen von der Urgeschichte bis in die Gegenwart und untersuchte ihre Funktion, ihren Symbolgehalt und ihren sozialen Kontext, ohne dabei die eigene Kultur aus dem Blick zu verlieren. Über die Haut kommunizieren Menschen überall auf der Welt - Körperschmuck gibt Identität und grenzt ab, indem er die Zugehörigkeit zu einer Familie, einem Stand, einer ethnischen Gruppe oder einer Religionsgemeinschaft zeigt. Dass Menschen mit und durch Tätowierungen auch stigmatisiert und gebrandmarkt wurden, zeigen Belege aus der Zeit des Nationalsozialismus, aber auch der römischen und griechischen Antike. Eine Fülle von Beispielen aus Neuseeland, Neuguinea, Indien, Guinea, Kongo, Zentralbrasilien, Alaska und Europa beleuchten die verschiedenen Aspekte und machen den Reichtum und die Komplexität der Vorstellungswelten deutlich.

16.01.2007 - 13.05.2007

Pfeil und Bogen in der Steinzeit

Von der Steinzeit bis heute

Wir spannten den Bogen - von der Steinzeit bis heute. Eine Ausstellung für die ganze Familie. Über Jahrtausende zählten Pfeil und Bogen zu den wichtigsten Jagd- und Kampfwaffen unserer Vorfahren: damit konnten sich die Menschen mit Nahrung versorgen und gegen Feinde verteidigen. Die Ausstellung zeigte, mit welchen Materialien und Werkzeugen Pfeil und Bogen in der Steinzeit hergestellt wurden und wie effizient und präzise sich damit schießen lässt. Im Rahmenprogramm der Ausstellung gab es Gelegenheit, Archäotechnikern zuzusehen, selbst Pfeile und Bögen zu bauen oder die eigenen Bogenschützenqualitäten zu testen.

21.02.2006 - 11.06.2006

LebensBilder

Überlegungen zum Alltag in der Urgeschichte

Archäologische Lebensbilder und Rekonstruktionen zeichnen ein idyllisches Bild vom Leben in der Urgeschichte. Doch die Bilder präsentieren nur zum Teil historische Fakten. Darüber hinaus spiegeln sie unsere Sicht von einer Welt wieder, in der die vermutlich traditionellen Werte der Gesellschaft noch galten. Die Ausstellung hinterfragte die Botschaften, die über die archäologischen Lebensbilder in die aktuelle Debatte über das Geschlechter- und Generationenverhältnis einfließen.

11.08.2006 - 15.11.2006

Das Geheimnis der Wolkenmenschen

Die Chachapoya im peruanischen Nebelwald

Das bis heute noch nicht vollständig erforschte Volk breitete sich etwa ab 800 nach Christus auf einem dicht bewaldeten Höhenzug in den peruanischen Anden aus. Noch vor der Ankunft der Spanier wurden die Chachapoya im 15. Jahrhundert von den Inkas unterworfen. Im 16. Jahrhundert starben sie durch eingeschleppte Infektionskrankheiten aus Europa ganz aus. Ihre Toten bestatteten die Wolkenmenschen in zweieinhalb Meter hohen steinernen Nischen. Ob die Toten ähnlich wie ägyptische Mumien einbalsamiert und ihre Organe entnommen wurden, ist noch nicht vollständig geklärt. Neben den zwölf menschlichen Mumien waren über 100 Alltags- und Kunsthandwerks-Objekte aus Textilien, Keramik, Holz und Metall ausgestellt. Modelle und Pläne versuchten das kulturelle Umfeld der Wolkenmenschen zu rekonstruieren.

22.02.2005 - 16.06.2005

Schön von Kopf bis Fuß

Schönheit und Körperpflege in der Römerzeit

Wie pflegten Römer und Römerinnen ihr Äußeres? Wie schmückten sie sich? Putzten sie die Zähne? Welche Zeugnisse erzählen im Gebiet von Südtirol von der Körperpflege der römerzeitlichen Bevölkerung? Diesen und weiteren Fragen spürte ein thematischer Exkurs in der römerzeitlichen Abteilung des Südtiroler Archäologiemuseums nach. Neufunde und bislang noch nie gezeigte Originale aus Südtirol bildeten neben Abbildungen und Repliken zum Anfassen und Ausprobieren den Kern der Präsentation, die den Schüler/innen und allen Interessierten die Lebenswelt der Menschen in der Römerzeit in vielen Facetten vor Augen führen sollte.

22.02.2005 - 16.06.2005

Unsere Vorfahren

Die Entwicklungsgeschichte der Menschheit

Die eigens für Kinder gemachte Ausstellung war der Entwicklung des Menschen, welche nach neuesten Erkenntnissen vor 7 Millionen Jahren begann, auf der Spur. Die Umwelt, die Lebensweise und die Steinwerkzeuge unserer Vorfahren vom Australopithekus bis zum Homo sapiens sapiens wurden gezeigt. Eine Sonderausstellung des Südtiroler Archäologiemuseums in Zusammenarbeit mit dem Museo Civico di Storia Naturale in Verona.

19.11.2002 - 16.02.2003

Göttersachen

Kult zu Ötzis Zeit

Mit der Entdeckung des Pigloner Kopfes am Mitterberg trat 1995 eine weitere kupferzeitliche Fundstätte in das Interesse der archäologischen Forschung. Beim Anblick des steilen Felsturmes, der verstürzten Blöcke und tiefen Spalten im Gestein stellten wir uns intuitiv die Frage: Welche Bewandtnis hat es mit diesem Ort? Und seine Schätze führten uns in die geistige Welt der Kupferzeit im alpinen Raum.
Show Buttons
Hide Buttons