Hauptinhalt
Die Beifunde im Labor
Wenige Tage nach der Auffindung machten sich an den organischen Materialien der Beifunde erste Anzeichen von Austrocknung bemerkbar. Unverzüglich wurden sie dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz (Deutschland) zur sachgerechten Lagerung und Restaurierung übergeben.
Zunächst wurde der Zustand der Gegenstände aufwändig dokumentiert, dann folgten Probenentnahmen, um die Art und das Alter der Materialien zu bestimmen.
Die Restauratoren reinigten die Funde mit destilliertem Wasser, bevor sie Maßnahmen zur Konservierung trafen. Leder und Fell mussten rückgefettet werden – zudem wurde ihnen durch Gefriertrocknung auf schonende Weise Feuchtigkeit entzogen. Hölzer wurden in ein Bad gelegt und anschließend langsam getrocknet.
Den Restauratoren gelang es schließlich, in mühevoller Kleinarbeit verschiedene Fragmente der Kleidung aneinanderzufügen und die einzelnen Bekleidungsstücke zu rekonstruieren.


