LOST & FOUND eröffnet!

(c) South Tyrol Museum of Archaeology / manuelatessaro.it

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„LOST & FOUND – Archäologie in Südtirol vor 1919“ eröffnet!

Was hat die neue Sonderausstellung mit einem Fundbüro gemeinsam?

Sachen, die jemand vermisst oder auch nicht. So wie zahlreiche archäologischer Funde aus Südtirol, die vor 1919 zufällig entdeckt oder mehr oder weniger wissenschaftlich ausgegraben wurden. Viele sind über den Kunsthandel und die Sammlungstätigkeit von Museen in alle Welt verstreut worden. Einige Funde führten über ein Jahrhundert lang ein Schattendasein, bis sich das Südtiroler Archäologiemuseum auf die Suche nach ihnen machte.

Anlässlich des 100. Gedenktags der Vertragsunterzeichnung von St. Germain, wodurch die Südhälfte von Tirol Italien zugesprochen wurde, durchforsteten Günther Kaufmann und Andreas Putzer Sammlungen, Archive und Depots in Europa und Übersee. Die beiden Kuratoren wurden fündig und entdeckten zahlreiche, teils verschollene, teils auch völlig unbekannte Funde, die unser Wissen vom archäologischen Reichtum im Gebiet des heutigen Südtirols ergänzen.

Über 1000 spannende und seltene Objekte mit eindeutiger Herkunft wählten Kaufmann und Putzer schließlich für die kurzweilig gestaltete Sonderschau aus. Die Funde dürfen sich, zeitlich begrenzt, wieder dort zeigen, wo sie ursprünglich entdeckt wurden.

Wie der richtige Umgang mit archäologischen, wiedergefundenen Sachen aussieht? Kommen, sehen und staunen!

Die neue Sonderausstellung „LOST & FOUND – Archäologie in Südtirol vor 1919“ ist eröffnet und erwartet neugierige Besuchende bis 17.11.2019.

 

Foto: Für ein Maß Wein verscherbelte ein Arbeiter in den 1860er Jahren eine etruskische Bronzestatuette, die er am Ufer des Suldenbaches gefunden hatte. (c) Südtiroler Archäologiemuseum/manuelatessaro.it

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